Seebestattung

Die Asche des Verstorbenen wird in einer Urne auf offener See in mindestens drei Seemeilen Entfernung zur Küste bestattet — ein Symbol für Freiheit und Naturverbundenheit.

Die Seebestattung symbolisiert die Verbundenheit mit dem Meer, der Natur sowie Freiheit und Ungebundenheit an einen festen Ort.

Ablauf der Seebestattung

Einer Seebestattung geht immer die Einäscherung voraus. Die Asche wird in einer Urne aus natürlichen Materialien beigesetzt, die beim Kontakt mit Meerwasser schnell zerfällt. Die Urne wird mit einem Schiff in mindestens drei Seemeilen Entfernung zur Küste gebracht. Der Kapitän hält eine kurze Ansprache, danach wird die Urne unter Einhaltung der Seegebräuche dem Meer übergeben. Der Kapitän vermerkt den Beisetzungsort auf der Seekarte und übergibt diese den Angehörigen.

Gesetzliche Regelungen in Deutschland

Das Verstreuen von Asche über der Wasseroberfläche ist in Deutschland nicht gestattet. Auch das Versenken der Urne in Binnengewässern und Flüssen ist verboten. Eine Seebestattung ist nur auf offener See möglich — in der Nord- oder Ostsee.

Bestattung im Ausland

In anderen Ländern ist das Verstreuen von Asche über der Wasseroberfläche erlaubt. So kann die Asche beispielsweise über der Nordsee in niederländischen Gewässern oder über dem Mittelmeer in spanischen Gewässern verstreut werden. Dank unserer Partner können wir eine Seebestattung auch außerhalb Deutschlands organisieren.

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